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451 Grad Fahrenheit - Der Hitzegrad, bei dem Papier Feuer fängt...
Bücher lesen, mit ihnen leben, bildet den Menschen zu einem freien Individuum, somit aber zu einem Feind im totalitären Staat.
Guy Montag ist Feuerwehrmann. Er verbrennt Bücher, denn trotz des Verbotes gibt es noch immer Menschen, die Bücher verstecken und heimlich lesen. Da trifft er Clarisse. Ein sonderbares Geschöpf, die ihn unvermittelt mit der Frage konfrontiert: „Sind Sie glücklich?“ Langsam, fast unmerklich, vollzieht sich sein Wandel. Schließlich nimmt er Bücher, die er verbrennen soll, mit nach Hause. Er wird angezeigt und flüchtet in den Wald, dem letzten Versteck der Gesetzlosen, der Büchermenschen, die Bücher auswendig lernen, um sie vor dem Vergessen zu bewahren.
Ray Bradburys erster Roman Fahrenheit 451 erschien 1953 in den USA und wurde weltweit zu einem Bestseller. 1966 schuf Francois Truffaut mit seiner Verfilmung einen großen Kinoklassiker mit Oskar Werner und Julie Christie. Nach dessen überwältigendem Erfolg dramatisierte Ray Bradbury sein eigenes Werk, das nun in deutscher Übersetzung vorliegt. Fahrenheit 451 vereint Spannungselemente mit großen mystischen Bezügen, ist Science fiction und Parabel zugleich. Auch wenn manche von Bradburys Visionen, wie interaktives Fernsehen und krankhafte „Fun-Orientierung“, längst von der Gegenwart eingeholt wurden, an Brisanz hat seine Mahnung nichts verloren.
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