Inhalt
In „Die Blinden, die Tauben und andere Geilisten“ erzählt eine Frau aus ihrem Leben als Wirtstochter,
die im Gasthaus zwischen Alkohol, derben Sprüchen und sexuellen Belästigungen aufwuchs und für
die außerhalb der „Schirchwörter“ und Grapschereien von Besoffenen keine Liebe mehr existiert. Mit
lakonischer Offenheit, ohne Pathos, dafür aber mit einem sicheren Instinkt für das Menschliche im
Skurrilen, Grotesken spürt der Autor den traumatischen Begebenheiten und berührenden Kindheitserlebnissen
seiner Protagonistin nach, die vor einer Entscheidung zwischen Leben und Tod steht…
Der Autor: Franzobel
In Vöcklabruck geboren; Studium der Germanistik und Geschichte; bis 1991 bildender Künstler mit
gelegentlichen Ausstellungen; seit 1991 vor allem als Autor tätig, Herausgeber der “edition ch”. Er
lebt als freischaffender Autor in Wien, Pichlwang und Buenos Aires.
Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl ): Ingeborg Bachmann-Preis, Klagenfurt (1995). Staats-
Stipendium für Literatur (1996). Gewinner der Literaturbörse im Steirischen Herbst (2001). Arthur
Schnitzler-Preis, Wien (2002). Einladung zu den Mülheimer Theatertagen (2002), Adalbert von
Camisso-Preis (2005)
Produktion: european grouptheater
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