Rückblick 2006 - 2011
NATHAN DER WEISE (2011)
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Bühnenbild: Eduard Neversal
Es spielt das Ensemble des european grouptheater
und Mitglieder der jugendtheater company
Warum denn ausgerechnet »Nathan der Weise«? Dieses idealistische Ideendrama?
Dieses Hohe Lied der Toleranz und der Aufklärung, das das gebildete Bürgertum Generationen lang gesungen hat, während Sklavenhandel und Kolonialismus blühten und grausamste Kriege geführt wurden?
Lässt sich von dieser Geschichte, die im Mittelalter spielt, wirklich ein Bogen zu unseren heutigen Problemen mit Rassismus und Ausländerhass schlagen?
Sollen wir die Hände in den Schoß legen und warten bis sich die Probleme von selber lösen?
Nein!
Das Erkennen gemeinsamer Werte, das Wissen um kulturelle Vielfalt und der interreligiöse Dialog sind ein Muss.
Gotthold Ephraim Lessing
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Bühnenbild: Eduard Neversal
Es spielt das Ensemble des european grouptheater
und Mitglieder der jugendtheater company
Warum denn ausgerechnet »Nathan der Weise«? Dieses idealistische Ideendrama?
Dieses Hohe Lied der Toleranz und der Aufklärung, das das gebildete Bürgertum Generationen lang gesungen hat, während Sklavenhandel und Kolonialismus blühten und grausamste Kriege geführt wurden?
Lässt sich von dieser Geschichte, die im Mittelalter spielt, wirklich ein Bogen zu unseren heutigen Problemen mit Rassismus und Ausländerhass schlagen?
Sollen wir die Hände in den Schoß legen und warten bis sich die Probleme von selber lösen?
Nein!
Das Erkennen gemeinsamer Werte, das Wissen um kulturelle Vielfalt und der interreligiöse Dialog sind ein Muss.
Wut (2010)
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: Der Anführer einer deutschtürkischen Jugendgang schikaniert den Sohn eines angehenden Universitätsprofessors. Dieser mischt sich gegen den Willen seines Sohnes ein, zunächst mit einem Gespräch mit dem Betreffenden, dann mit dessen Vater, schließlich mit einer Anzeige wegen Drogenhandels, die die Verstoßung des jungen Deutschtürken aus seiner Familie nach sich zieht. Es entsteht eine explosive Mischung aus Wut, Demütigung und Ohnmacht. Mit eskalierender Brutalität wird die Familie des Universitätsprofessors tyrannisiert, dessen Sohn zunehmend von seinem Peiniger fasziniert und seinem Vater angewidert ist, bis der am Ende in einem Gewaltausbruch den Deutschtürken tötet.
In den beiden dargestellten Familien gibt es Aggression, im einen Fall wird sie körperlich ausgelebt, im anderen Fall zunächst unterschwellig, teilweise durch verbale Abwertung. Beide Jugendlichen sind von ihren Eltern alleine gelassen, unverstanden und haben keine Kommunikationsbasis mit ihnen. Wichtige Themen sind das Fehlen von Perspektiven, und Respektlosigkeit.
Die beiden Kulturen verstehen einander nicht. Wenn die jeweils erwartete Reaktion nicht kommt, weil die anderen eine andere Art der Kommunikation gewohnt sind, entsteht Wut. Es geht auch um männliche Strukturen. Aus der Macht bzw. Ohnmacht einerseits und Demütigungen andererseits entsteht ein explosives Potenzial, das letztlich im Laufe des Stückes bis zum Mord eskaliert.
Das Stück beinhaltet sowohl Unterschiede in Kultur als auch in der Gesellschaftsschicht. Gezeigt wird ein Bild von sozialen Kulturen, von Wertbegriffen wie Ehre, Statussymbole, etc. Ratlosigkeit und Unverständnis münden in Aggression.
Schauspiel von Max Eipp
Österreichische Erstaufführung
Ein künstlerisches Integrationsprojekt
unter der Schirmherrschaft der UNESCO
Österreichische Erstaufführung
Ein künstlerisches Integrationsprojekt
unter der Schirmherrschaft der UNESCO
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: Der Anführer einer deutschtürkischen Jugendgang schikaniert den Sohn eines angehenden Universitätsprofessors. Dieser mischt sich gegen den Willen seines Sohnes ein, zunächst mit einem Gespräch mit dem Betreffenden, dann mit dessen Vater, schließlich mit einer Anzeige wegen Drogenhandels, die die Verstoßung des jungen Deutschtürken aus seiner Familie nach sich zieht. Es entsteht eine explosive Mischung aus Wut, Demütigung und Ohnmacht. Mit eskalierender Brutalität wird die Familie des Universitätsprofessors tyrannisiert, dessen Sohn zunehmend von seinem Peiniger fasziniert und seinem Vater angewidert ist, bis der am Ende in einem Gewaltausbruch den Deutschtürken tötet.
In den beiden dargestellten Familien gibt es Aggression, im einen Fall wird sie körperlich ausgelebt, im anderen Fall zunächst unterschwellig, teilweise durch verbale Abwertung. Beide Jugendlichen sind von ihren Eltern alleine gelassen, unverstanden und haben keine Kommunikationsbasis mit ihnen. Wichtige Themen sind das Fehlen von Perspektiven, und Respektlosigkeit.
Die beiden Kulturen verstehen einander nicht. Wenn die jeweils erwartete Reaktion nicht kommt, weil die anderen eine andere Art der Kommunikation gewohnt sind, entsteht Wut. Es geht auch um männliche Strukturen. Aus der Macht bzw. Ohnmacht einerseits und Demütigungen andererseits entsteht ein explosives Potenzial, das letztlich im Laufe des Stückes bis zum Mord eskaliert.
Das Stück beinhaltet sowohl Unterschiede in Kultur als auch in der Gesellschaftsschicht. Gezeigt wird ein Bild von sozialen Kulturen, von Wertbegriffen wie Ehre, Statussymbole, etc. Ratlosigkeit und Unverständnis münden in Aggression.
Fahrenheit 451 (2009)
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Bühnenbild: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: 451 Grad Fahrenheit - Der Hitzegrad, bei dem Papier Feuer fängt... Bücher lesen, mit ihnen leben, bildet den Menschen zu einem freien Individuum, somit aber zu einem Feind im totalitären Staat.
Guy Montag ist Feuerwehrmann. Er verbrennt Bücher, denn trotz des Verbotes gibt es noch immer Menschen, die Bücher verstecken und heimlich lesen. Da trifft er Clarisse. Ein sonderbares Geschöpf, die ihn unvermittelt mit der Frage konfrontiert: »Sind Sie glücklich?« Langsam, fast unmerklich, vollzieht sich sein Wandel. Schließlich nimmt er Bücher, die er verbrennen soll, mit nach Hause. Er wird angezeigt und flüchtet in den Wald, dem letzten Versteck der Gesetzlosen, der Büchermenschen, die Bücher auswendig lernen, um sie vor dem Vergessen zu bewahren.
Ray Bradburys erster Roman Fahrenheit 451 erschien 1953 in den USA und wurde weltweit zu einem Bestseller. 1966 schuf Francois Truffaut mit seiner Verfilmung einen großen Kinoklassiker mit Oskar Werner und Julie Christie. Nach dessen überwältigendem Erfolg dramatisierte Ray Bradbury sein eigenes Werk, das nun in deutscher Übersetzung vorliegt. Fahrenheit 451 vereint Spannungselemente mit großen mystischen Bezügen, ist Science fiction und Parabel zugleich.
Schauspiel von Ray Bradbury
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Bühnenbild: Hans Kudlich
Kostüme: Erika Navas
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: 451 Grad Fahrenheit - Der Hitzegrad, bei dem Papier Feuer fängt... Bücher lesen, mit ihnen leben, bildet den Menschen zu einem freien Individuum, somit aber zu einem Feind im totalitären Staat.
Guy Montag ist Feuerwehrmann. Er verbrennt Bücher, denn trotz des Verbotes gibt es noch immer Menschen, die Bücher verstecken und heimlich lesen. Da trifft er Clarisse. Ein sonderbares Geschöpf, die ihn unvermittelt mit der Frage konfrontiert: »Sind Sie glücklich?« Langsam, fast unmerklich, vollzieht sich sein Wandel. Schließlich nimmt er Bücher, die er verbrennen soll, mit nach Hause. Er wird angezeigt und flüchtet in den Wald, dem letzten Versteck der Gesetzlosen, der Büchermenschen, die Bücher auswendig lernen, um sie vor dem Vergessen zu bewahren.
Ray Bradburys erster Roman Fahrenheit 451 erschien 1953 in den USA und wurde weltweit zu einem Bestseller. 1966 schuf Francois Truffaut mit seiner Verfilmung einen großen Kinoklassiker mit Oskar Werner und Julie Christie. Nach dessen überwältigendem Erfolg dramatisierte Ray Bradbury sein eigenes Werk, das nun in deutscher Übersetzung vorliegt. Fahrenheit 451 vereint Spannungselemente mit großen mystischen Bezügen, ist Science fiction und Parabel zugleich.
Die Welle (2008)
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Bühne: Eduard Neversal
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: Es geschah 1967: San Francisco ist auf dem Höhepunkt der Hippiebewegung, Flower Power und Blumenkinder werden zum Symbol einer Sehnsucht nach Freiheit und Individualität. In Palo Alto, unweit von San Francisco, unterrichtet Ron Jones, der echte »Mr. Ross«, Geschichte in einer kalifornischen High School. Die Schüler glauben nicht, dass eine Minderheit eine Mehrheit gegen ihren Willen einschüchtern und beherrschen kann. »Wenn die Mehrzahl der Deutschen keine Nazis waren, warum hat denn keiner versucht, den Holocaust zu verhindern?« Diese Frage einer Schülerin bewegte Ron Jones 1967 ein Experiment zu starten.
Ron Jones: »Ich wollte, dass die Schüler erfahren, wie es damals in Deutschland zuging. Sie sollten aber nicht nur etwas darüber lesen, sondern selbst erleben, was es heißt, z. B. gleichzeitig aufzuspringen und irgendetwas zu brüllen oder in einer sehr disziplinierten Weise dazusitzen, oder von einer Person abhängig zu sein, die einem dauernd sagt, was man machen soll.«
Disziplin und Gemeinschaftssinn werden als neue Tugenden der Klasse einstudiert. Als dann die Gruppe zur Aktion schreitet und eine Bewegung auslöst, die sich über die ganze Schule verbreitet, gerät das Experiment außer Kontrolle. Die Schüler sind nicht nur bereit ihre Individualität zugunsten eines bequemen, unselbständigen und disziplinären Verhaltens aufzugeben, sondern zwingen auch andere Schüler Mitglied der Welle zu werden. Ist alles nur ein Spiel oder werden hier die menschlichen Gerhorsamsmechanismen wieder in Gang gesetzt?
Ron Jones: »Ich glaube, irgend jemand hätte am Anfang gleich aufstehen und sagen sollen: »Mr. Jones, ich folge Ihnen nicht, ich sage Ihnen, das ist schlecht, was sie machen!« Dann hätten wir anfangen können darüber zu reden. Aber während des ganzen Experiments hat sich niemand dagegen gewehrt; kein Schüler, kein Lehrer, von den Eltern niemand und niemand von den Geistlichen – und das ist es, was mich erschreckt hat.«
Schauspiel von Reinhold Tritt
Bekannt durch den gleichnamigen Roman von Morton Rhue
Bekannt durch den gleichnamigen Roman von Morton Rhue
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Bühne: Eduard Neversal
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: Es geschah 1967: San Francisco ist auf dem Höhepunkt der Hippiebewegung, Flower Power und Blumenkinder werden zum Symbol einer Sehnsucht nach Freiheit und Individualität. In Palo Alto, unweit von San Francisco, unterrichtet Ron Jones, der echte »Mr. Ross«, Geschichte in einer kalifornischen High School. Die Schüler glauben nicht, dass eine Minderheit eine Mehrheit gegen ihren Willen einschüchtern und beherrschen kann. »Wenn die Mehrzahl der Deutschen keine Nazis waren, warum hat denn keiner versucht, den Holocaust zu verhindern?« Diese Frage einer Schülerin bewegte Ron Jones 1967 ein Experiment zu starten.
Ron Jones: »Ich wollte, dass die Schüler erfahren, wie es damals in Deutschland zuging. Sie sollten aber nicht nur etwas darüber lesen, sondern selbst erleben, was es heißt, z. B. gleichzeitig aufzuspringen und irgendetwas zu brüllen oder in einer sehr disziplinierten Weise dazusitzen, oder von einer Person abhängig zu sein, die einem dauernd sagt, was man machen soll.«
Disziplin und Gemeinschaftssinn werden als neue Tugenden der Klasse einstudiert. Als dann die Gruppe zur Aktion schreitet und eine Bewegung auslöst, die sich über die ganze Schule verbreitet, gerät das Experiment außer Kontrolle. Die Schüler sind nicht nur bereit ihre Individualität zugunsten eines bequemen, unselbständigen und disziplinären Verhaltens aufzugeben, sondern zwingen auch andere Schüler Mitglied der Welle zu werden. Ist alles nur ein Spiel oder werden hier die menschlichen Gerhorsamsmechanismen wieder in Gang gesetzt?
Ron Jones: »Ich glaube, irgend jemand hätte am Anfang gleich aufstehen und sagen sollen: »Mr. Jones, ich folge Ihnen nicht, ich sage Ihnen, das ist schlecht, was sie machen!« Dann hätten wir anfangen können darüber zu reden. Aber während des ganzen Experiments hat sich niemand dagegen gewehrt; kein Schüler, kein Lehrer, von den Eltern niemand und niemand von den Geistlichen – und das ist es, was mich erschreckt hat.«
Gotteskrieger (2007)
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Choreographie: Eva Derkits
Bühnenbild: Eduard Neversal
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: »die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte als Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt...«
Auszug aus der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte«
Aber sind wir diesem Ziel näher gekommen? Noch immer vergeht kein Tag ohne Berichte über Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern der Erde, noch immer ist die überwältigende Mehrheit ihrer Bewohner von Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit weit entfernt, noch immer scheint es so, als gäbe es über den Zustand der Menschenwürde nur selten etwas Gutes zu berichten.
Das hochaktuelle Theaterstück »Gotteskrieger« nimmt sich den in den Menschenrechten beheimateten Themen wie Religion, Identitätssuche, Ausländerfeindlichkeit und die gefährliche Entwicklung von Radikalismus und wirtschaftlicher Ausbeutung, an.
Es erzählt die Geschichte des 17 jährigen Zacarias, der in Europa aufwächst. Deutsch ist seine Muttersprache und seine Mutter legt Wert darauf, dass ihr Sohn kein Araber ist. Er ist Österreicher, er muss kein Arabisch können, er muss den Koran nicht kennen, er soll es in der westlichen Welt zu etwas bringen, das ist die Hauptsache. Und die Chancen stehen gut, denn Zacarias ist fleißig und ehrgeizig, er will etwas werden. Er hat eine österreichische Freundin, er studiert an einer Fachhochschule und ist ein erfolgreicher Sportler. Nach und nach wird die Welt Zacarias jedoch zu einem Ort, an dem es nur noch die Unterscheidung in Gut und Böse gibt.
Inspiriert von der Biographie des Al-Qaida-Verdächtigen Zacarias Moussaoui verfolgt der Autor Lutz Hübner die Etappen der Radikalisierung eines Menschen. Kommt die Flucht aus der Komplexität des modernen Lebens in die Identität eines Kämpfers einer Heilsuche gleich? Welche Heimat bieten radikale Gemeinschaften, die Religion als Legitimation missbrauchen?
Eine Reise, die einen tiefen Einblick in Gefahren der heutigen Welt, der negativen Seiten der Globalisierung gibt und Verständnis und Anerkennung von Andersartigen dem Publikum als großes Ziel näher bringt.
Schauspiel von Lutz Hübner
Österreichische Erstaufführung
Österreichische Erstaufführung
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Choreographie: Eva Derkits
Bühnenbild: Eduard Neversal
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: »die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte als Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt...«
Auszug aus der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte«
Aber sind wir diesem Ziel näher gekommen? Noch immer vergeht kein Tag ohne Berichte über Menschenrechtsverletzungen in vielen Ländern der Erde, noch immer ist die überwältigende Mehrheit ihrer Bewohner von Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit weit entfernt, noch immer scheint es so, als gäbe es über den Zustand der Menschenwürde nur selten etwas Gutes zu berichten.
Das hochaktuelle Theaterstück »Gotteskrieger« nimmt sich den in den Menschenrechten beheimateten Themen wie Religion, Identitätssuche, Ausländerfeindlichkeit und die gefährliche Entwicklung von Radikalismus und wirtschaftlicher Ausbeutung, an.
Es erzählt die Geschichte des 17 jährigen Zacarias, der in Europa aufwächst. Deutsch ist seine Muttersprache und seine Mutter legt Wert darauf, dass ihr Sohn kein Araber ist. Er ist Österreicher, er muss kein Arabisch können, er muss den Koran nicht kennen, er soll es in der westlichen Welt zu etwas bringen, das ist die Hauptsache. Und die Chancen stehen gut, denn Zacarias ist fleißig und ehrgeizig, er will etwas werden. Er hat eine österreichische Freundin, er studiert an einer Fachhochschule und ist ein erfolgreicher Sportler. Nach und nach wird die Welt Zacarias jedoch zu einem Ort, an dem es nur noch die Unterscheidung in Gut und Böse gibt.
Inspiriert von der Biographie des Al-Qaida-Verdächtigen Zacarias Moussaoui verfolgt der Autor Lutz Hübner die Etappen der Radikalisierung eines Menschen. Kommt die Flucht aus der Komplexität des modernen Lebens in die Identität eines Kämpfers einer Heilsuche gleich? Welche Heimat bieten radikale Gemeinschaften, die Religion als Legitimation missbrauchen?
Eine Reise, die einen tiefen Einblick in Gefahren der heutigen Welt, der negativen Seiten der Globalisierung gibt und Verständnis und Anerkennung von Andersartigen dem Publikum als großes Ziel näher bringt.
Ich knall euch ab! (2006)
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Choreographie: Eva Derkits
Bühnenbild: Eduard Neversal
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: Ein Fest in der Turnhalle einer Schule. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung, bis auf einmal zwei bewaffnete Mitschüler in der Tür stehen...
Drei Monate später versammeln sich Schüler, Lehrer, Angehörige am Schauplatz des Attentats zu einer Gedenkfeier. Auch Alice und Roy, Freunde der Täter, sind dabei. Sie nehmen den Zuschauer mit auf eine Zeitreise: von den Anfängen und ersten verletzenden Worten bis hin zu dem Moment, als die beiden Täter, Gerri und Ben, den furchtbaren Racheplan schmiedeten.
17 Tote sind die schockierende Bilanz des Amoklaufes eines Schülers des Erfurter Gutenberg-Gymnasiums. Glaubte man bisher, dass solche Gewalttaten nur an amerikanischen Schulen möglich sind, so hat dieses Ereignis ganz Deutschland erstarren lassen.
Warum gibt es Amokläufe wie in Littleton, oder Erfurt? Was treibt Jugendliche dazu, ihre Schule in ein Blutbad zu tauchen und die Waffe am Ende auch gegen sich selbst zu richten? Bewegt von dieser Frage hat der Amerikaner Morton Rhue, Journalist und Autor des Bestsellers »Die Welle«, das Ergebnis einer intensiven Recherche in einem aufstörenden neuen Jugendroman verarbeitet, den der bekannte Fernsehautor Felix Hruby zusammen mit Boris Pfeiffer jetzt unter gleichem Titel für die Bühne bearbeitet hat.
Schauspiel von Boris Pfeiffer und Felix Hruby
Nach dem gleichnamigen Roman von Morton Rhue
Österreichische Erstaufführung auf der Festspielbühne Perchtoldsdorf
Nach dem gleichnamigen Roman von Morton Rhue
Österreichische Erstaufführung auf der Festspielbühne Perchtoldsdorf
Regie: Ricky May-Wolsdorff
Choreographie: Eva Derkits
Bühnenbild: Eduard Neversal
Es spielt das Ensemble der
jugendtheater company NÖ
Das Stück: Ein Fest in der Turnhalle einer Schule. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung, bis auf einmal zwei bewaffnete Mitschüler in der Tür stehen...
Drei Monate später versammeln sich Schüler, Lehrer, Angehörige am Schauplatz des Attentats zu einer Gedenkfeier. Auch Alice und Roy, Freunde der Täter, sind dabei. Sie nehmen den Zuschauer mit auf eine Zeitreise: von den Anfängen und ersten verletzenden Worten bis hin zu dem Moment, als die beiden Täter, Gerri und Ben, den furchtbaren Racheplan schmiedeten.
17 Tote sind die schockierende Bilanz des Amoklaufes eines Schülers des Erfurter Gutenberg-Gymnasiums. Glaubte man bisher, dass solche Gewalttaten nur an amerikanischen Schulen möglich sind, so hat dieses Ereignis ganz Deutschland erstarren lassen.
Warum gibt es Amokläufe wie in Littleton, oder Erfurt? Was treibt Jugendliche dazu, ihre Schule in ein Blutbad zu tauchen und die Waffe am Ende auch gegen sich selbst zu richten? Bewegt von dieser Frage hat der Amerikaner Morton Rhue, Journalist und Autor des Bestsellers »Die Welle«, das Ergebnis einer intensiven Recherche in einem aufstörenden neuen Jugendroman verarbeitet, den der bekannte Fernsehautor Felix Hruby zusammen mit Boris Pfeiffer jetzt unter gleichem Titel für die Bühne bearbeitet hat.
